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Vierter Gleichstellungsbericht: Praxisbeispiele
Hier finden Sie Praxisbeispiele zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für eine sozial-ökologische Transformation. Die Beispiele sind den jeweils entsprechenden Handlungsfeldern des Gutachtens beziehungsweise institutionellen Mechanismen zugewiesen und lassen sich entsprechend filtern.
Die Datenbank befindet sich im Wachstum und wird schrittweise um neue Praxisbeispiele ergänzt.
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Forschungsprojekt „Impacts of Circular Strategies on…
Zirkuläre Wirtschaft
Forschungsprojekt „Impacts of Circular Strategies on Gender Equality, Job Quality and Sustainable Livelihoods of Workers“
Das Forschungsprojekt untersucht aus geschlechtsspezifischer Perspektive, wie sich Kreislaufwirtschaftsstrategien in der Modewertschöpfungskette auf die Qualität der Arbeitsplätze, die Gleichstellung und die Lebensgrundlagen der Beschäftigen auswirken.
Ziel
Das Forschungsprojekt entwickelt Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen, damit Kreislaufwirtschaftsstrategien gerechtere Arbeitsbedingungen, Lohngleichheit und bessere Lebensgrundlagen für alle Geschlechter ermöglichen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
International
Handlungsfeld
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Geräte-Retter-Prämie
Zirkuläre Wirtschaft
Geräte-Retter-Prämie
Das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft fördert mit der Geräte-Retter-Prämie Reparatur, Wartung und Service von elektrischen und elektronischen Geräten aus privaten Haushalten. Reparaturbetriebe können sich als Partnerbetriebe registrieren. Privatpersonen können einen Bon für die Reparatur ihrer Elektro- und Elektronikgeräte beantragen.
Ziel
Die Prämie trägt dazu bei, die Anzahl der Reparaturen von Elektro- und Elektronikgeräten in Österreich zu steigern. Dadurch werden Ressourcen und Energie gespart, Abfälle vermieden und so ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund (Österreich)
Träger
Handlungsfeld
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Studiengang Sustainable Energy and Process Engineering
Zirkuläre Wirtschaft
Studiengang Sustainable Energy and Process Engineering
Das Masterprogramm „Sustainable Energy and Process Engineering“ an der TU Berlin ersetzt den bisherigen Studiengang M. Sc. Energie- und Verfahrenstechnik. Es ermöglicht Bachelorabsolvent*innen der Energie- und Prozesstechnik, sich in der Energietechnik, der Verfahrenstechnik oder einer Kombination beider Bereiche zu profilieren. In dem neu eingeführten Wahlpflichtbereich zu sozialen Aspekten des Ingenieurwesens setzen sich Studierende gezielt mit sozialen Fragestellungen und den Auswirkungen technischer Arbeit auseinander. Dabei werden auch Gender- und Diversitätsaspekte einbezogen, um soziale Nachhaltigkeit stärker in den Fokus zu rücken.
Ziel
Das Masterprogramm qualifiziert Studierende für Tätigkeiten in den Ingenieurswissenschaften mit besonderer Sensibilität für soziale, gesellschaftliche und nachhaltige Fragestellungen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Handlungsfeld
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Förderprogramm „Interreg North-West Europe“
Zirkuläre Wirtschaft
Förderprogramm „Interreg North-West Europe“
Das Förderprogramm unterstützt eine nachhaltige, intelligente und gerechte Transformation in Nordwesteuropa. Es richtet sich an Akteur*innen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz, die transnationale Projekte mit Partner*innen aus mindestens drei Ländern umsetzen. Für den Förderzeitraum 2021–2027 stehen über 310 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Projekte zu grüner Transition, Kreislaufwirtschaft, digitaler Innovation sowie sozialer Inklusion und territorialer Resilienz.
Ziel
Das Programm stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um gemeinsame Herausforderungen in Nordwesteuropa zu bewältigen. Im Zentrum stehen die Beschleunigung der ökologischen Transformation – etwa durch CO₂-Reduktion, Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaanpassung – sowie die Förderung eines sozial inklusiven, nachhaltigen und wirtschaftlich starken Nordwesteuropas.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Europäische Union
Träger
Handlungsfeld
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Projekt GENDER4POWER
Wohnen und Energienutzung
Projekt GENDER4POWER
GENDER4POWER beleuchtet den Zusammenhang von Energiearmut und Geschlechtergerechtigkeit in Europa. In sechs Modellregionen werden von November 2024 bis Oktober 2028 gemeinsam mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen Lösungen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und dezentraler Energieversorgung entwickelt. Im Fokus stehen gendersensible Beteiligung, chancengerechte Teilhabe und soziales Empowerment, um Zugang, Bezahlbarkeit und Energieeffizienz nachhaltig zu verbessern.
Ziel
Das Projekt trägt dazu bei, Energiearmut in Europa nachhaltig zu bekämpfen und dabei Geschlechtergerechtigkeit und soziale Teilhabe zu stärken. Es stärkt den Zugang zu bezahlbarer, sicherer und nachhaltiger Energie unabhängig von Geschlecht, Einkommen oder sozialem Status.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Europäische Union
Träger
Handlungsfeld
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Handreichung des Frauennetzwerks Ruhrgebiet
Stadt- und Raumentwicklung
Handreichung des Frauennetzwerks Ruhrgebiet
Die „Handreichung zur Erarbeitung einer Konzeption für eine gendergerechte, klimaresiliente Stadt & Region“ des Frauennetzwerks Ruhrgebiet bietet praxisnahe Leitlinien für Politik und Verwaltung, wie Geschlechtergerechtigkeit und Klimaresilienz in kommunalen und regionalen Planungsprozessen miteinander verbunden werden können. Mit Storytelling, Mindmaps und Gender-Checks zeigt sie Wege auf, Städte und Regionen sozial inklusiv zu gestalten und zugleich widerstandsfähig gegenüber Klimafolgen zu entwickeln.
Ziel
Die Handreichung bringt eine geschlechtersensible Perspektive in die aktuelle Diskussion zu Klima und Umwelt ein. Sie analysiert Klimaresilienz und Klimaneutralität in der Stadt- und Regionalentwicklung aus
Sicht des Gender Mainstreaming und unterstützt eine klimaresiliente und geschlechtergerechte Stadt- und Raumentwicklung.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land
Träger
Handlungsfeld
Stadt- und RaumentwicklungWeiterführende Links
Förderrichtlinie „Vernetzte Mobilität und…
Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Zirkuläre Wirtschaft
Förderrichtlinie „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“
Die Förderrichtlinie „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“ des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Kommunen beim Ausbau nachhaltiger Mobilität. Im Fokus steht die gezielte Förderung von Sharing-Angeboten für Autos und Fahrräder. Diese Sharing-Modelle werden vor allem in der Anlaufphase finanziell unterstützt und in Mobilstationen integriert, um sie als attraktive Alternative zum eigenen Auto zu etablieren.
Ziel
Die Förderrichtlinie sorgt dafür, dass eine nachhaltige, vernetzte Mobilität in Nordrhein-Westfalen gestärkt wird, die Anzahl von Fahrzeugen in Wohnquartieren durch Sharing-Angebote reduziert und Verkehrsangebote besser miteinander verknüpft werden.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land
Handlungsfelder
Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Zirkuläre WirtschaftWeiterführende Links
Studie „Gleichstellung in der Mobilität“
Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Studie „Gleichstellung in der Mobilität“
Die Publikation „Gleichstellung in der Mobilität – Anregungen aus einem Workshop mit Expertinnen und Experten“ des Statistisches Landesamt Baden‑Württemberg untersucht, wie Mobilität und Geschlechtergerechtigkeit zusammenhängen und wie Verkehrs- und Verkehrsraumplanung differenzierter gestaltet werden kann. Sie zeigt, dass Frauen, ältere Menschen oder Personen mit Betreuungsaufgaben besondere Anforderungen an Verkehrsangebote haben. Außerdem liefert sie Daten sowie Praxisbeispiele und Empfehlungen für eine geschlechtersensible Mobilitätsgestaltung.
Ziel
Die Publikation bietet Empfehlungen für Politik und Verwaltung, um Verkehrsplanung und Mobilitätsangebote geschlechtergerecht und inklusiv zu gestalten.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land
Handlungsfeld
Mobilitäts- und VerkehrsplanungWeiterführende Links
Projekt gerecht-mobil
Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Projekt gerecht-mobil
Das Projekt gerecht-mobil macht Gendergerechtigkeit und soziale Teilhabe als zentrale Aspekte der Mobilitätswende sichtbar. Es sammelt und verbreitet Praxisbeispiele einer Mobilitätsplanung, die sich an unterschiedlichen Lebensrealitäten orientiert, etwa in Bezug auf Care-Arbeit, Beruf, Alter und Geschlecht. Zielgruppen wie Planer*innen, Kommunen und Entscheidungsträger*innen werden mit Wissen, Argumenten und Inspiration unterstützt, um Mobilitätsangebote und Verkehrsplanung inklusiver und nachhaltiger zu gestalten. Gefördert vom Umweltbundesamt und dem Bundesumweltministerium trägt gerecht-mobil dazu bei, Mobilität klimagerecht und chancengerecht weiterzuentwickeln.
Ziel
Gendergerechtigkeit und soziale Teilhabe werden systematisch in die Mobilitätswende integriert. Dafür unterstützt das Projekt Akteur*innen aus Politik, Planung und Praxis dabei, Mobilitätsangebote und Verkehrsplanung an unterschiedlichen Lebensrealitäten auszurichten und so eine klimafreundliche, inklusive und sozial gerechte Mobilität zu fördern.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Handlungsfeld
Mobilitäts- und VerkehrsplanungWeiterführende Links
Mobilitätsstrategie 2035 der Stadt München
Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Mobilitätsstrategie 2035 der Stadt München
Die Mobilitätsstrategie 2035 der Stadt München beschreibt den Weg zu einer klimaneutralen, sicheren und sozial gerechten Mobilität. Sie berücksichtigt dabei auch unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse – etwa im Hinblick auf Geschlecht, Alter oder Lebenssituation – und setzt auf eine inklusive Verkehrsplanung. Angestrebt wird eine Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt, klimafreundlich und komfortabel unterwegs sein können, ob zu Fuß, mit dem Rad, im öffentlichen Nahverkehr oder mit geteilten Mobilitätsangeboten.
Ziel
Die Strategie zielt darauf ab, den Verkehr bis 2035 klimaneutral zu gestalten und bereits bis 2025 mindestens 80 Prozent aller Wege durch abgasfreie Fahrzeuge, den öffentlichen Nahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr abzuwickeln. Zudem soll der Verkehr in der Stadt insgesamt inklusiv und geschlechtergerecht gestaltet werden.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Träger
Handlungsfeld
Mobilitäts- und VerkehrsplanungWeiterführende Links
Studie „Gleichberechtigt mobil in Hamburg“
Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Studie „Gleichberechtigt mobil in Hamburg“
Die Studie untersucht das Zusammenspiel von Mobilität und Geschlechtergerechtigkeit im städtischen Raum und zeigt, wie Verkehrspolitik klimafreundlich und inklusiv gestaltet werden kann. Sie analysiert geschlechterspezifische Mobilitätsmuster, Benachteiligungen und Barrieren im Alltag und leitet daraus Handlungsempfehlungen für eine gendersensible und klimawirksame Weiterentwicklung der Hamburger Verkehrsplanung ab.
Ziel
Die Studie macht strukturelle Ungleichheiten im Zugang zu nachhaltiger Mobilität sichtbar und entwickelt konkrete Handlungsempfehlungen für eine inklusive, sichere und klimafreundliche Verkehrspolitik in Hamburg.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Träger
Handlungsfeld
Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Forschungsprojekt Saarmila
Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Forschungsprojekt Saarmila
Das transformative Forschungsprojekt „Saarmila – Gemeinsam für eine nachhaltige, saarländische Mobilitätskultur“ identifiziert, entwickelt und beforscht vernetzte Reallabore für eine nachhaltige Mobilitätskultur im Saarland. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der gendersensiblen Analyse von Mobilität in den Lebensbereichen Erwerbsarbeit, Sorgearbeit und Freizeit. Mobilität wird dabei als soziale Praxis verstanden, die bestehende Ungleichheiten sichtbar macht und zugleich Ansatzpunkte für ihre Veränderung bietet.
Das Projekt untersucht insbesondere, wie Mobilitätsangebote und Infrastrukturen die Alltagsmobilität von Sorgearbeit Leistenden – häufig Frauen – sowie von Kindern und mobilitätseingeschränkten Personen beeinflussen. In diesem Kontext werden vernetzte Reallabore zu den Themen On-Demand-Verkehre, Mobilität an Schulen und Kitas sowie zu regionsspezifischen Herausforderungen von Nahraumplanung entwickelt und beforscht.
Ziel
Das Projekt identifiziert Rahmenbedingungen für eine sozial gerechte Mobilitätswende und entwickelt Governance-Strategien weiter. Durch partizipative Öffentlichkeitsarbeit soll gesellschaftliche Unterstützung aufgebaut und eine zukunftsfähige Mobilitätskultur im Saarland angestoßen werden.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land (gefördert durch Bund)
Handlungsfeld
Mobilitäts- und VerkehrsplanungWeiterführende Links
Förderprogramm „Zukunftsfelder im Fokus“
Landwirtschaft
Förderprogramm „Zukunftsfelder im Fokus“
Das Förderprogramm „Zukunftsfelder im Fokus – Hofnachfolgerinnen und Existenzgründerinnen“ der Landwirtschaftlichen Rentenbank richtet sich an Frauen, die in der Land- uns Forstwirtschaft Verantwortung übernehmen möchten – sei es durch Betriebsübernahme oder Neugründung. Es bietet zinsgünstige Darlehen für Investitionen in den ersten Jahren sowie spezielle Konditionen zur Förderung von Innovation, Nachhaltigkeit und betrieblicher Modernisierung.
Ziel
Das Programm stärkt Frauen in ihrer Rolle als Unternehmerinnen in der Land- und Forstwirtschaft und unterstützt sie dabei, unternehmerische Entscheidungen eigenständig zu treffen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Handlungsfeld
LandwirtschaftWeiterführende Links
Förderprogramm IMF
Landwirtschaft
Förderprogramm IMF
Das Förderprogramm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ des Landes Baden-Württemberg unterstützt Frauen bei der Gründung, Übernahme oder Weiterentwicklung von Unternehmen. Es bietet finanzielle Zuschüsse sowie Coaching- und Mentoringangebote und fördert Vorhaben in den Bereichen Digitalisierung, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Innovationen.
Ziel
Das Programm erhöht die ökonomische, ökologische und soziale Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum. Es trägt dazu bei, wohnortnahe Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven zu schaffen, qualifizierte Arbeitsplätze zu sichern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Die geförderten Vorhaben sollen Vorbildcharakter für die Region haben und zur Sicherung und Verbesserung der Daseinsvorsorge beitragen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land
Handlungsfeld
LandwirtschaftWeiterführende Links
Projekt „Du bist Teil der Lösung“
Energieerzeugung, Landwirtschaft
Projekt „Du bist Teil der Lösung“
Das Projekt richtet sich an Frauen in der Landwirtschaft in Österreich, vor allem an Frauen über 60 Jahren und solche, die in landwirtschaftlichen Betrieben tätig sind. In Kooperation mit der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) stellt das Projekt die oft unsichtbaren Beiträge von Frauen in der Landwirtschaft in den Mittelpunkt. In Workshops, Webinaren und Netzwerktreffen werden die Teilnehmerinnen darin gestärkt, ihre Erfahrungen zu reflektieren und sich aktiver in Entscheidungsprozesse auf betrieblicher, regionaler und politischer Ebene einzubringen.
Ziel
Das Projekt baut strukturelle Barrieren für Frauen in ländlichen und agrarischen Kontexten ab und stärkt ihre Selbstwirksamkeit, Solidarität und kollektive Handlungsfähigkeit. Damit stärkt es die Anerkennung von Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit als Voraussetzungen für nachhaltige Veränderungen in Agrar- und Ernährungssystemen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund (Österreich)
Handlungsfelder
Energieerzeugung, Landwirtschaft
5. Aktionsplan der Stadt Münster
Arbeit und Zeit, Ernährung, Institutionelle Mechanismen, Mobilitäts- und Verkehrsplanung
5. Aktionsplan der Stadt Münster
Der 5. Aktionsplan der Europäischen Charta für die Gleichstellung der Stadt Münster mit den Schwerpunkten Klima- und Geschlechtergerechtigkeit setzt die Europäische Charta für die Gleichstellung der Geschlechter auf lokaler Ebene um. In den drei Themenfeldern „Mobilität und Stadtplanung“, „Gesundheit und (Care-)Arbeit“ sowie „Bildung, Kultur und politische Partizipation“ wird in Zusammenarbeit von Stabsstelle, Fachämtern sowie der Zivilgesellschaft Klimaneutralität in 15 Maßnahmen geschlechtersensibel gestaltet und umgesetzt. Eine geschlechtergerechte Transformation hin zu mehr Klimaneutralität berücksichtigt unterschiedliche Lebensrealitäten. Dazu gehören etwa die Einbeziehung der Bedarfe von Sorgearbeitenden in der Mobilitätsplanung, die Berücksichtigung spezifischer Gesundheitsrisiken von Frauen und anderen Gruppen in Hitzeaktionsplänen. Ebenso wichtig ist es, die Repräsentation von Frauen in Entscheidungspositionen und technischen Berufen zu stärken.
Ziel
Der Aktionsplan fördert den Abbau der sozialen und ökonomischen Benachteiligung von Frauen und anderen Gruppen in Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen und wirkt den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken entgegen. Durch die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und anderen Gruppen an Klimaschutzprozessen wird eine geschlechtergerechte Transformation auf lokaler Ebene gestaltet.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Handlungsfelder
Arbeit und Zeit, Ernährung, Institutionelle Mechanismen, Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Forschungsprojekt GREEN
Arbeitsmarkt, Finanzen, Institutionelle Mechanismen
Forschungsprojekt GREEN
Das Forschungsprojekt „Gender-Research in Ecological Economics Network – Frauen gestalten die ökologische Transformation“ (GREEN) untersucht die Rolle von Frauen in der ökologischen Transformation. Im Fokus stehen Innovation und Geschlechtergerechtigkeit in der Green Economy. Das Projekt hebt die Bereiche Finanzen, Steuern und Corporate Governance hervor, da sie die Grundpfeiler nachhaltiger Geschäftsmodelle bilden. GREEN systematisiert vorhandene wissenschaftliche Arbeiten und führt eigene empirische Studien und Interviews durch. Die gewonnenen Erkenntnisse macht das Projekt über eine interaktive Plattform, Workshops und Social Media sowohl für eine breite Öffentlichkeit als auch für Fachkreise zugänglich.
Das Vorhaben „GREEN – Gender-Research in Ecological Economics Network“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt unter dem Förderkennzeichen 01FP24036 gefördert.
Ziel
Das Projekt erhöht die Sichtbarkeit des positiven Einflusses von Frauen auf die ökologische Transformation und zeigt das strukturelle Veränderungspotenzial in der Green Economy auf. Damit unterstützt das Projekt Frauen dabei, den nachhaltigen Wandel mitzugestalten, und fördert ihre Präsenz in Führungspositionen und Entscheidungsprozessen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Handlungsfelder
Arbeitsmarkt, Finanzen, Institutionelle Mechanismen
Aktionsplan 2024–2027 der Stadt Magdeburg
Arbeitsmarkt, Gesundheit
Aktionsplan 2024–2027 der Stadt Magdeburg
Die Broschüre „Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene: Aktionsplan 2024–2027“ der Landeshauptstadt Magdeburg informiert über die Verankerung von Gleichstellungsaspekten als zentralen Bestandteil nachhaltiger Entwicklung in kommunaler Politik und Verwaltung. Sie zeigt, wie ökologische und soziale Ziele miteinander verknüpft werden, um eine gerechte und nachhaltige Stadtentwicklung zu gestalten. Einen Schwerpunkt setzt der Aktionsplan auf das Themenfeld Gesundheit, das durch die Implementierung einer Arbeitsgruppe sowie eines Ausbildungsprogramms für Gesundheitslots*innen in besonderem Maße in der Landeshauptstadt Magdeburg vorangebracht wird.
Ziel
Der Aktionsplan schafft Sichtbarkeit für die Grundsätze der Charta auf kommunaler Ebene und ihre Umsetzung. Er zeigt, wie Gleichstellung als durchgängiges Leitprinzip in Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft verankert, bestehende Ungleichheiten abgebaut sowie die gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter in allen Lebensbereichen – unter anderem in der Klimaschutzpolitik – gestärkt werden.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Träger
Handlungsfelder
Arbeitsmarkt, Gesundheit
Projekt HIGELA
Gesundheit
Projekt HIGELA
Das Projekt „Hitzeresiliente und Gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege (HIGELA)“ unterstützt die stationäre Altenpflege dabei, sich an die Herausforderungen durch extreme Hitzeperioden anzupassen. In Zusammenarbeit mit fünf Projektregionen werden in verschiedenen stationären Pflegeeinrichtungen Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention, zielgruppenspezifische Mustermaßnahmenpläne sowie Informations- und Schulungsmaterialien entwickelt und erprobt, um sowohl Bewohner*innen als auch Pflegepersonal vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze zu schützen.
Ziel
Das Projekt fördert eine hitzeresiliente Gestaltung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und der Bewohner*innen in der stationären Pflege. Damit leistet es einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Klimaanpassung in diesem Bereich.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Handlungsfeld
GesundheitWeiterführende Links
Kommunikationsleitfaden „Frauen vor Hitze schützen“
Gesundheit
Kommunikationsleitfaden „Frauen vor Hitze schützen“
Die Broschüre stellt Informationen, Leitfäden und Checklisten bereit, um Kommunen, Netzwerke, Fachkräfte und Ehrenamtliche als Multiplikator*innen in der spezifischen Kommunikation mit besonders vulnerablen Gruppen zu unterstützen und sie vor den Auswirkungen starker Hitze zu schützen. So erhalten spezifische Zielgruppen wie Schwangere, ältere Frauen und Pflegepersonen passgenaue Empfehlungen. Zudem wird unter anderem Kommunen Hilfestellungen beim Ausbau struktureller Hitzeschutzmaßnahmen gegeben.
Ziel
Der Kommunikationsleitfaden fördert einen zielgruppenspezifischen Hitzeschutz. Kommunen, Netzwerke, Verbände, Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche werden mit fachlich fundierten Informationen und Verhaltenshinweisen ausgestattet, um diese als Multiplikator*innen zu verbreiten.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Träger
Handlungsfeld
GesundheitWeiterführende Links
Projekt KIRA
Ernährung
Projekt KIRA
Das Projekt KIRA ist Teil des „Modellregionenwettbewerbs – Besser essen in der Region“ und baut ein nachhaltiges Regionalversorgungsnetzwerk für die Außer-Haus-Verpflegung (AHV) in der Metropolregion Südliches Rheinland auf. Es bündelt den großen Bedarf der Gemeinschaftsverpflegung – etwa in Kantinen, Schulen und Kitas – und deckt ihn stäker mit biologisch-regionalen Lebensmitteln. Gleichzeitig vernetzt KIRA landwirtschaftliche Betriebe und AHV-Einrichtungen sowohl persönlich als auch über digitale Plattformen. Zertifizierungen nach DGE-Standards werden erleichtert und logistische Abläufe effizienter gestaltet.
Ziel
Das Projekt treibt gesellschaftliche Veränderungsprozesse für ein nachhaltiges Ernährungssystem voran. Zusammen mit den Verbundpartnern entsteht ein Modell, das die regionale Lebensmittelversorgung zukunftsfähig gestaltet und auf andere Regionen übertragbar ist.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund für Region
Handlungsfeld
ErnährungWeiterführende Links
Projekt KEEKS
Ernährung
Projekt KEEKS
KEEKS steht für Klima‑ und energieeffiziente Küche in Schulen und zeigt, wie Schulküchen zum Klimaschutz beitragen können. Durch energieeffiziente Küchentechnik, bessere Organisation und gezielte Schulung lassen sich in einer durchschnittlichen Schulküche bis zu 40 Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen. Das Projekt kombiniert technische Modernisierung mit Menüanpassungen (mehr pflanzliche Gerichte), effizientem Küchentechnik- und Abfallmanagement und stellt dafür praxisnahe Leitfäden, Rezepte und Fortbildungen bereit. Bildungsangebote binden zudem Schüler*innen, Lehrkräfte und Küchenpersonal aktiv ein und schaffen Bewusstsein für eine klimafreundliche Ernährung.
Ziel
Das Projekt reduziert den CO₂-Fußabdruck von Schulküchen, unterstützt den klimafreundlichen Umbau und liefert bundesweit Impulse für eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund
Handlungsfeld
ErnährungWeiterführende Links
Initiative BioBitte
Ernährung, Landwirtschaft
Initiative BioBitte
Die Initiative „BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen“ unterstützt Kommunen, Verwaltung und Küchenleitungen dabei, den Anteil ökologisch erzeugter Lebensmittel in öffentlichen Verpflegungseinrichtungen dauerhaft zu erhöhen. Sie bietet praxisnahe Leitfäden, Workshops, Beispiele guter Praxis sowie Netzwerkangebote, um den Übergang zu einer biologischen, nachhaltigen und regionalen Verpflegung zu erleichtern. Dabei zeigt BioBitte, dass Bio-Verpflegung auch bei knappen Budgets und komplexen Vergabestrukturen realisierbar ist.
Ziel
BioBitte will den Anteil ökologischer Lebensmittel in Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Krankenhäusern oder Behördenkantinen deutlich steigern. Gleichzeitig unterstützt die Initiative den Austausch zwischen Beschaffungsstellen, Caterern und regionalen Bio-Erzeuger*innen, stärkt Wertschöpfungsketten und fördert die regionale Landwirtschaft.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund für Kommune
Handlungsfelder
Ernährung, LandwirtschaftWeiterführende Links
Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford
Energieerzeugung
Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford
Die Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG (FEGH) ist eine Bürger*innenenergie-Genossenschaft, die seit 2011 aktiv die Energiewende in der Region unterstützt. Mit Photovoltaikanlagen auf öffentlichen und privaten Gebäuden sowie Deponien wie Hainkamp und Reesberg fördert sie lokale Energieproduktion und Energienutzung. Als Mitglied der Bürgerwerke eG liefert die FEGH echten Regionalstrom an, stärkt die regionale Wertschöpfung und trägt zum Klimaschutz bei.
Ziel
Die Genossenschaft fördert die lokale Produktion und faire Verteilung erneuerbarer Energie. Unterschiedliche Gruppen, einschließlich Frauen, sollen gleichberechtigten Zugang zur Teilhabe und zu den Ressourcen erhalten.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Handlungsfeld
EnergieerzeugungWeiterführende Links
Energiegemeinschaften München
Energieerzeugung
Energiegemeinschaften München
Die Initiative Energiegemeinschaften München e. G. unterstützt den Aufbau von Bürger*innenenergie-Gemeinschaften im Stadtteil Neuperlach, um die lokale Energieversorgung klimaneutral zu gestalten und mehr erneuerbare Energie vor Ort zu erzeugen, als verbraucht wird. Anwohner*innen können gemeinsam Solaranlagen installieren, Ressourcen wie Fläche und Kapital bündeln und von fair verteilter Energie profitieren. Das Projekt stärkt Bürger*innenbeteiligung, kooperative Strukturen und die Nutzung regionaler Energiepotenziale. Geschlechtergerechtigkeit wird dabei als Leitlinie berücksichtigt.
Ziel
Die Initiative fördert die lokale Produktion und faire Verteilung erneuerbarer Energie. Verschiedene Gruppen, unabhängig von ihrer sozialen Situation oder ihrem Geschlecht, erhalten gleichberechtigten Zugang zur Teilhabe und zu den Ressourcen der Energiegemeinschaft.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Handlungsfeld
Energieerzeugung
Projekt IKI JET
Energieerzeugung
Projekt IKI JET
Das von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) koordinierte Projekt „Innovationsregionen für eine gerechte Energiewende“ (IKI JET) unterstützt regionale Akteur*innen in Kohleregionen weltweit in der Transformation. Gemeinsam mit Akteur*innen ausgewählter Kohleregionen in Lateinamerika (Kolumbien, Chile), Afrika (Südafrika) und Asien (Indonesien, Vietnam, Thailand, Mongolei) trägt das Projekt zu einer geschlechtergerechteren und sozial inklusiveren Planung der Energiewende bei.
Ziel
Das Projekt fördert den Übergang zu einer klimaneutralen und sozial gerechten Energiewirtschaft in Kohleregionen von Schwellen- und Entwicklungsländern. Dabei werden lokale Akteur*innen gestärkt, Geschlechtergerechtigkeit vorangetrieben und nachhaltige Strukturen für eine inklusive und faire Energiewende aufgebaut.
Das Projekt wurde von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) der Bundesregierung beauftragt.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund für International
Handlungsfeld
EnergieerzeugungWeiterführende Links
Forschungsprojekt Dialogues
Energieerzeugung
Forschungsprojekt Dialogues
DIALOGUES erforscht, wie Bürger*innen aktiv und inklusiv an der Energiewende teilhaben können – von der Nutzung erneuerbarer Energie über Energieeffizienz bis hin zu nachhaltiger Mobilität. Mit transdisziplinärer Forschung, sogenannten Citizen Action Labs in acht Ländern und Co-Design-Ansätzen entwickelt es Instrumente und Rahmenbedingungen, damit Energie-Bürgerschaft (energy citizenship) in Politik, Stadtplanung und Gesellschaft Gestalt annimmt. Dabei werden bislang marginalisierte Gruppen eingebunden, um eine gerechtere und breit getragene nachhaltige Energiezukunft zu fördern.
Ziel
Das Projekt stärkt die aktive Beteiligung von Bürger*innen an der Energiewende und ihre inklusive Gestaltung. Es erforscht, wie Menschen als „Energy Citizens“ in Erneuerbare-Energien-Projekte, Energieeffizienzmaßnahmen und nachhaltige Mobilität eingebunden werden können. Es fördert Partizipation, Mitgestaltung und gesellschaftliche Akzeptanz, insbesondere auch für bislang marginalisierte Gruppen wie Frauen.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Europäische Union
Handlungsfeld
EnergieerzeugungWeiterführende Links
Projekt „Frauen* für die Energiewende“
Energieerzeugung
Projekt „Frauen* für die Energiewende“
Das Projekt „Frauen* für die Energiewende“ unterstützt Frauen dabei, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und eigene Ideen umzusetzen, insbesondere im Kontext von Bürgerenergieprojekten. Durch Workshops, Coaching, Mentoring und Netzwerke erwerben sie Wissen über erneuerbare Energien und sammeln praktische Erfahrungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Solarselbstbau, bei dem Frauen* gemeinsam Solaranlagen errichten und technische Kompetenzen erlernen. Sichtbare Vorbilder motivieren zudem andere Frauen* und stärken ihre Teilhabe an der Energiewende.
Ziel
Das Projekt stärkt die Beteiligung von Frauen* an der Energiewende und baut ihre Unterrepräsentanz im Bereich der erneuerbare Energien ab. Teilnehmer*innen erwerben technische Kompetenzen, erfahren Selbstwirksamkeit und entwickeln eigene Projekte. Gleichzeitig wird eine geschlechtergerechte Energiewende gefördert, indem Teilhabe erleichtert und Informationen über eine vielfältige Energiewende breit zugänglich gemacht werden.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Verein
Handlungsfeld
EnergieerzeugungWeiterführende Links
Gender Award – Kommune mit Zukunft
Arbeit und Zeit, Institutionelle Mechanismen
Gender Award – Kommune mit Zukunft
Der Gender Award wird ausgelobt von der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG). Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt Kommunen für ihre kreative und erfolgreiche Frauen- und Gleichstellungspolitik aus. Das besondere Engagement für Gleichstellungsarbeit vor Ort wird damit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Beispiele für besonderes Engagement sind etwa Maßnahmen zur Vereinbarkeit, familienfreundliche Sitzungszeiten, flexible Angebote oder mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Im Fokus stehen zeitbezogene Ansätze, die die Handlungsspielräume für alle Geschlechter erweitern.
Der Gender Award – Kommune mit Zukunft wurde im Mai 2025 zum 5. Mal vergeben. Insgesamt 48 Kommunen haben sich seit 2016 um diesen renommierten Preis beworben. Die Preisträgerkommunen werden zu einer Festveranstaltung nach Berlin eingeladen und wenn möglich in Anwesenheit der Bundesfrauenministerin sowie zahlreicher Bundestagsabgeordneter und großem Medieninteresse geehrt.
Ziel
Kommunen werden für erfolgreiche Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet, insbesondere dort, wo Verwaltung, Politik und öffentliche Daseinsvorsorge gleiche Teilhabechancen für alle Geschlechter fördern.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Bund für Kommunen
Handlungsfelder
Arbeit und Zeit, Institutionelle MechanismenWeiterführende Links
Repair-Café für FLINTA*
Arbeit und Zeit, Zirkuläre Wirtschaft
Repair-Café für FLINTA*
Das FLINTA* Repair Café des Berliner Frauenzentrums Schokofabrik findet einmal im Monat statt und lädt dazu ein, mit engagierten Hobbyreparateur*innen defekte Alltagsgegenstände zu reparieren. Es bietet einen geschützten Raum für regelmäßigen Austausch von und für FLINTA rund um Handwerk und Technik.
Ziel
FLINTA* erhalten einen niedrigschwelligen Zugang zu technischen Fähigkeiten und können konkrete Geräteprobleme durch gemeinsames Reparieren lösen. Der geschützte Rahmen leistet zugleich einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Verein
Träger
Handlungsfelder
Arbeit und Zeit, Zirkuläre WirtschaftWeiterführende Links
Soziokulturelles Zentrum KiJuWe
Arbeit und Zeit, Zirkuläre Wirtschaft
Soziokulturelles Zentrum KiJuWe
Das soziokulturelle Zentrum für Nachhaltigkeit KiJuWe in Leipzig bietet Raum für gemeinschaftliches, nachhaltiges und kreatives Arbeiten. Zum Angebot gehören ein Umsonst‑ und Tauschladen sowie eine barrierefrei zugängliche Fahrrad‑Selbsthilfewerkstatt mit Werkzeug, Ersatzteilen und fachkundiger Unterstützung auf Spendenbasis. Während der regelmäßigen Öffnungszeiten können alle Interessierten gemeinsam reparieren und lernen – unter anderem auch FLINTA* in einem eigenen geschützten Raum.
Ziel
Das Angebot von KiJuWe stärkt nachhaltiges Handeln, indem es theoretisches und praktisches Wissen vermittelt und dieses für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich macht.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Träger
Handlungsfelder
Arbeit und Zeit, Zirkuläre WirtschaftWeiterführende Links
Plattform Repami
Arbeit und Zeit, Zirkuläre Wirtschaft
Plattform Repami
Repami ist eine kostenlose Online‑Plattform, die Reparatur‑Cafés, ehrenamtliche Werkstätten und Handwerksbetriebe in Berlin und Umgebung miteinander vernetzt und für Nutzer*innen übersichtlich darstellt. Sie wurde von der Berliner Stadtreinigung, der Handwerkskammer Berlin und der Stiftung anstiftung ins Leben gerufen, um das Reparieren von Alltagsgegenständen zu erleichtern und damit Abfall zu vermeiden sowie Ressourcen zu schonen.
Ziel
Die Plattform sorgt dafür, dass Reparaturmöglichkeiten und entsprechende Orte leicht auffindbar sind, sodass mehr Alltagsgegenstände erfolgreich repariert werden können.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land
Träger
Berliner Stadtreinigung, die Handwerkskammer Berlin und die anstiftung
Handlungsfelder
Arbeit und Zeit, Zirkuläre WirtschaftWeiterführende Links
Gleichstellungsstrategie für Baden-Württemberg
Arbeitsmarkt, Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Gleichstellungsstrategie für Baden-Württemberg
Die ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie des Landes Baden-Württemberg legt den Schwerpunkt auf eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der Bereiche Mobilität und Arbeitsmarkt. Dies wird unter anderem durch die Berücksichtigung geschlechtersspezifischer Mobilititätsverhalten in der Verkehrsplanung, die Förderung von Mädchen und Frauen in MINT-Berufen sowie von Jungen und Männern in Pflege- und SAHGE-Berufen erreicht. Pflegeberufe sollen außerdem durch faire Arbeitsbedingungen und Anerkennung aufgewertet werden.
Ziel
Die Gleichstellungsstrategie fördert soziale und ökonomische Teilhabe und gleiche Verwirklichungschancen für alle Geschlechter und unterstützt eine gerechte Verteilung der Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern. Geschlechtergerechtigkeit wird damit als grundlegendes Prinzip in Politik, Gesellschaft und Alltag verankert und bestehende Ungleichheiten werden systematisch abgebaut.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land
Handlungsfelder
Arbeitsmarkt, Mobilitäts- und VerkehrsplanungWeiterführende Links
Gender Mainstreaming im kommunalen Klimaschutz
Arbeit und Zeit, Institutionelle Mechanismen
Gender Mainstreaming im kommunalen Klimaschutz
Das Projekt „Gender Mainstreaming im kommunalen Klimaschutz“ entwickelt gemeinsam mit 15 Modellkommunen Konzepte für geschlechtersensible Klimaschutzmaßnahmen. Die Kommunen werden dabei unterstützt, Energie-, Mobilitäts-, Konsum- und Sanierungsmaßnahmen auf Genderaspekte zu prüfen, praxisnahe Strategien für einen geschlechtergerechten Klimaschutz zu entwickeln und kommunale Prozesse dahingehend anzupassen. Durch Gender-Mainstreaming-Trainings vor Ort wird Wissen zu sozial-gerechtem Klimaschutz zwischen den Klima- und Gleichstellungsteams ausgetauscht, aufgebaut und in der Praxis erprobt. Dafür werden Gender-Mainstreaming-Instrumente auf den kommunalen Klimaschutz angewendet. Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Ziel
Das Projekt stärkt die systematische Integration von Gleichstellungsaspekten in die Planung und Umsetzung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen. Dadurch werden Barrieren abgebaut, Teilhabe unabhängig von Geschlecht, Beruf oder Lebenssituation ermöglicht und geschlechtergerechte Klimapolitik langfristig in die kommunalen Planungsprozesse integriert.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Kommune
Träger
Handlungsfelder
Arbeit und Zeit, Institutionelle MechanismenWeiterführende Links
Gleichstellungsstrategie Saarland
Gesundheit, Institutionelle Mechanismen, Mobilitäts- und Verkehrsplanung
Gleichstellungsstrategie Saarland
Die Gleichstellungsstrategie des Landes Saarland sieht vor, eine Gleichstellungsperspektive konsequent in die Maßnahmen des Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz einzubeziehen. Dabei werden geschlechtsspezifische Aspekte insbesondere im Rahmen des Klimaschutzkonzepts, der Nachhaltigkeitsstrategie, des Leitbilds für geschlechtergerechte Mobilität sowie bei der gleichstellungsorientierten Weiterentwicklung bestehender Mobilitätsangebote berücksichtigt.
Ziel
Die Gleichstellungsstrategie stellt sicher, dass Frauen und Männer gleichermaßen von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Maßnahmen profitieren. Sie fördert Teilhabe und gleiche Verwirklichungschancen für alle Geschlechter und baut strukturelle Ungleichheiten ab, indem geschlechtsspezifische Bedürfnisse in Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien systematisch einbezogen werden.
Beauftragende/Umsetzende Ebene
Land