Gewaltfreie Gamingkultur entwickeln
Quelle: Dritter Gleichstellungsbericht, Kapitel B.IV.2, S. 211
Steckbrief
Adressat*innen
- Plattformen
- Unternehmen
Gleichstellungsbericht
Dritter Gleichstellungsbericht, Kapitel B.IV.2, S. 211
Themenfelder
- Digitalisierung
- Gewalt
Unternehmen und Plattformen im Gamingbereich sollten daran arbeiten, ihre grundlegenden kulturellen Normen zu verändern. An erster Stelle muss die (Selbst-) Verpflichtung von Betreibenden stehen, eine faire, diskriminierungsfreie Gamingkultur zu befördern.
Gestaltungsmaßnahmen auf Plattformen und in Spielumgebungen können Gewalt und Diskriminierung minimieren. Gamer*innen, von denen digitale Gewalt ausgeht, zu blocken und zu bannen ist allerdings nicht ausreichend, wenn die sich unter anderem Benutzernamen wieder anmelden können. Spieleunternehmen und Plattformbetreibende sollten die Interaktionsmöglichkeiten um Funktionen, die Schutz vor Belästigungen, Übergriffen und gewaltvollem Verhalten bieten, erweitern.