Geschlechtergerechte agile Methoden entwickeln und umsetzen
Quelle: Dritter Gleichstellungsbericht, Kapitel B.I.2, S. 115
Steckbrief
Adressat*innen
- Bundesregierung
- Unternehmen
Gleichstellungsbericht
Dritter Gleichstellungsbericht, Kapitel B.I.2, S. 115
Themenfelder
- Bildung/Wissen
- Digitalisierung
Die Sachverständigenkommission empfiehlt die Entwicklung einer geschlechtergerechten agilen Methode im Rahmen eines Modellprojektes; diese Methode soll mit Praxispartner*innen nicht nur der Digitalwirtschaft, sondern auch der digitalisierten Wirtschaft getestet und evaluiert werden. Zu diesem Zwecke empfiehlt die Sachverständigenkommission, die Rolle eines „Gender- Diversity-Masters“ einzurichten.
Die Sachverständigenkommission empfiehlt der IKTBranche, agile Methoden mit partizipativen Technikgestaltungsansätzen (beispielsweise GERD) zu verschränken; im Projektmanagement der Digitalwirtschaft, den agilen Methoden, sieht sie nur dann die Möglichkeit einer geschlechtergerechten, inklusiven und partizipativen Gestaltungsmacht gegeben, wenn der Einsatz mit partizipativen Technikgestaltungsansätzen verschränkt wird.
Die Sachverständigenkommission empfiehlt sowohl privaten Anbietern als auch der Industrie- und Handelskammer, bei Zertifizierungslehrgängen, die sie im Bereich der agilen Methoden anbieten, verpflichtend ein Modul zu Gender- und Diversity-Kompetenzen einzubauen.