Gender Mainstreaming und geschlechtsbewusste Pädagogik in der Bildung verankern

Quelle: Erster Gleichstellungsbericht, Kapitel 4.8, S. 101
Steckbrief
Adressat*innen
  • Bildungssektor
  • Landesregierungen
Gleichstellungsbericht

Erster Gleichstellungsbericht, Kapitel 4.8, S. 101

Themenfelder
  • Bildung/Wissen

Damit gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geschlecht nachhaltig durchgesetzt werden können, muss die  Vermittlung von Gender-Kompetenz in der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte verankert werden. So werden diese befähigt, die Geschlechterinteraktion in Schulen und Ausbildungseinrichtungen bezogen auf Männlichkeits- und Weiblichkeitsinszenierungen zu reflektieren und professionell zu gestalten.

Empfohlen wird weiter eine breite Verankerung von Gendertrainings für Bildungspartner, insbesondere für den Bereich der Berufs- und Ausbildungsberatung. Ein Ziel von Gender Mainstreaming ist auch ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen pädagogischen Fachkräften, einschließlich einer Erhöhung des Anteils männlicher Pädagogen in Kindertagesstätten und in der Grundschule, verbunden mit der Vermittlung von Kompetenzen einer geschlechtsbewussten Pädagogik.