Digitalisierungsbezogene Arbeits(markt)forschung um Geschlechterfragen, geschlechtsbezogene Arbeits( markt)forschung um Digitalisierungsfragen erweitern
Quelle: Dritter Gleichstellungsbericht, Kapitel B.III.1, S. 150 f.
Steckbrief
Adressat*innen
- Bundesregierung
- Forschende/Hochschulen
- Landesregierungen
Gleichstellungsbericht
Dritter Gleichstellungsbericht, Kapitel B.III.1, S. 150 f.
Themenfelder
- Bildung/Wissen
- Digitalisierung
Die Sachverständigenkommission stellt eine Leerstelle an Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie in der öffentlichen Forschungsförderungslandschaft fest, was die digitalisierungsbezogene Arbeits(markt)forschung aus Geschlechterperspektive betrifft. Auch gibt es keine systematisch verankerte arbeits(markt)bezogene Geschlechterforschung, die den digitalen Transformationsprozess im Fokus hat. Die Sachverständigenkommission empfiehlt der Bundesregierung sowie den Landesregierungen, diese Leerstelle zu schließen. Zu empfehlen ist hierbei eine soziotechnische Forschungsausrichtung.
Für die Fortentwicklung des „BMAS Fachkräftemonitorings“ (eines Instruments der Arbeitsmarktprojektion des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) wird gefordert, Geschlechter- und Diversityaspekte zu implementieren.