15.04.2026 | Vorstellung des Vierten Gleichstellungsberichts bei der KfW

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21.04.2026

Die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen des Vierten Gleichstellungsberichts stellte Jacqueline Melzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bereichs Gleichstellungsberichte, bei einem internen online Impuls den Mitarbeitenden der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vor.

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Sandra Groß und stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten der KfW, Felicitas Birckenbach, referierte Melzer zu den Handlungsfeldern Gesundheit, Mobilität, Arbeit und Zeit, Arbeitsmarkt sowie Energieerzeugung und Wohnen. Über 40 Angestellte der KfW und der Tochtergesellschaften nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Förderinstrumente der KfW, insbesondere die zur energetischen Gebäudesanierung, sind wichtige Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes. Der Gleichstellungsbericht zeigt, dass solche Fördermaßnahmen insbesondere auch die Personen erreichen sollten, die besonders unter dem Klimawandel, seinen Folgen und seinen Kosten leiden. Im Bereich des Wohnens sind das vor allem Menschen mit geringem Einkommen, Frauen und andere strukturell benachteiligte Personen, da diese eher in Wohnungen und Häuser mit schlechterem Energiestandard leben.

Vorschläge der Sachverständigenkommission in dem Bereich sind unter anderem den Fokus von Neubau auf die Sanierung bestehender Wohnungen zu lenken und die Fördersumme nicht am Energiebedarf, sondern am Einsparungspotenzial auszurichten. Auch sollten Sanierungsanreize geschaffen werden, die gleichzeitig die Umlage der Sanierungskosten auf Mieter*innen begrenzt.


 

Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen zu den diskutierten Handlungsfeldern und insbesondere dem Bereich Wohnen finden Sie im Vierten Gleichstellungsbericht.

Mehr zur geschlechtergerechten Gestaltung von Energiewende und Klimaschutz im Bereich Wohnen und Mobilität finden Sie in der Expertise zum Vierten Gleichstellungsbericht von Tanja Kenkmann, Konstantin Kreye, Katja Schumacher und Nelly Unger.