26.02.2026 | Feministische Verkehrswende in Kommunen
Aus der FES-Reihe „Frauen Gestalten Kommune“: Feministische Verkehrswende – Mobilität für alle
Datum: Donnersag, 26. Februar 2026, 19 Uhr
Ort: online
Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung
Unsere heutigen Verkehrsstrukturen orientieren sich vor allem an männlich geprägten Mobilitätsmustern: Der Fokus liegt auf linearen Pendelstrecken mit dem Auto – meist zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Dabei geraten die vielfältigen Mobilitätsbedürfnisse vieler Menschen aus dem Blick: Wegeketten, die Kinderbetreuung, Einkäufe und Pflege miteinander verbinden, werden kaum mitgedacht. Auch Sicherheitsbedürfnisse und Barrierefreiheit spielen in der klassischen Verkehrspolitik eine untergeordnete Rolle.
Doch wie sähe Mobilität aus, wenn sie wirklich gerecht, inklusiv und nachhaltig gestaltet würde?
Die feministische Verkehrswende stellt genau diese Frage. Sie macht sichtbar, dass Mobilität mehr ist als Infrastruktur – sie ist eine Frage der Teilhabe:
Wer kann sich wann und wie bewegen? Wer wird benachteiligt? Und welche Strukturen stehen einer gerechten Mobilität im Weg?
Im Gespräch mit Pat Bohland wurde ein Blick auf feministische Perspektiven in der Verkehrspolitik geworfen – und warum sie kein Nischenthema, sondern ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige, soziale und klimagerechte Mobilität sind. Denn: Eine echte Verkehrswende gelingt nur, wenn sie feministisch gedacht wird.
Zur Veranstaltung auf der Webseite der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Zur Publikation „Die Mobilitätswende ist feministisch“ von Pat Bohland im FES Impuls.